Dienstag, 14. Oktober 2008

Berichterstattung aus der Redaktion des Social-Network Radio



In kurzen Abständen berichten wir über den Aufbau des Social-Network Radio, aus der Redaktion, sowie aus dem Tonstudio.


Unser Social-Network Radio hat zwei Hörergruppen. Alle Gäste auf unserer Homepage im Gästebereich und alle Netzwerker, sowie deren nahes Umfeld, die das Radio mit hören können.


Die Idee zum Radio kam uns bereits vor Jahren. Unser Wirtschaftsnetzwerk entwickelte mehr und mehr Inhalt, Aktionen, Programm und Informationen. Die meisten Netzwerker wollten alles wissen, aber wenig lesen. Wir mussten also ein Medium schaffen, das es ihnen ermöglicht viel zu erfahren, ohne stundenlanges Lesen. Und somit entstand die Idee, viel Inhalt, viele Informationen in einer modernen Verpackung (Web 2.0) den Netzwerkern zu übergeben. Wir haben dann mehrere Monate diskutiert. Wer macht das Radio? Wo kommt der Content her? Welche Musik? Welche Technik? Wie kann es finanziert werden? usw. Durch das Internet waren viele der Fragen leichter zu beantworten, als wir dachten. Wir hatten eben auch Glück - in unserem Netzwerk gab es natürlich auch diesmal die absoluten Top-Profis für Internet-Radiotechnik. Ein Redaktionsteam für unsere monatlichen NetNews bestand sowieso und somit kriegte diese Redaktion einen zweiten Job. Macht mal ein Radio-Programm...


Ihr könnt euch sicherlich vorstellen - so leicht wie es sich liest, war es natürlich nicht. Dennoch hat das Social-Network hier seine volle Stärke ausgespielt. Wenn wir heute zurückschauen, haben daran mitgearbeitet: Tontechniker, Programmierer, IT-Spezialisten, Radiosprecher, Redakteure, Radio-Macher, Fernseh-Macher, Werbeprofis, Rechtsanwälte, Politiker, Laien, Profis - um nur einige zu nennen. Es waren wohl mehr als 50 Personen. Ihr dürft nicht vergessen - alle haben einen Job und nebenher wurde das Radio aufgebaut. Heute haben wir schon mehr als 20 Stunden Content gesammelt. Übrigens: wir messen unseren Erfolg nicht an Zuhörern oder E-Mails, kleinen Geschenken oder Ähnliches, sondern dass jeden Tag ein neuer Netzwerker uns Content (MP3 -Files) übermittelt.


Unser Aufnahmestudio besteht aus zwei PCs (Dell, nichts besonderes), einem analogen Yamaha-Mixer (20 Kanäle), 4 Billig-Mikros (von Sennheiser) und bis heute fehlt der "Plop"-Schutz - ein Taschentuch tuts auch! Zwei Überraschungspakete von Behringer (Podcast 1 +2) - beide sind ok, wobei das Billigere besser ist. Unsere Mixing-Software ist Sequal (Steinberg). Allerdings haben wir einen supergroßen Appel-Bildschirm (20er), irgendetwas halb-professionelles brauchten wir. Der Aufnahmeraum ist ein umgebautes Büro. Zum Glück hat der Boden Teppich und wir haben viele Schränke deren Türen wir öffnen - der Schall verfängt sich im Schrank. Nur die Bürostühle knarren. Eigentlich hat die enngoo GmbH schöne Büros, aber dieser Raum ist wirklich ungewöhnlich.


Die ersten Files bekamen wir von Netzwerkern. Naja, wie es dann so ist: Die Qualität war unterschiedlich, die Lautstärke war unterschiedlich und die Verbindung der einzelnen Themen passte auch noch nicht so richtig. Aber: es ging los!


Im nächsten Kapitel lest ihr, wie wir versucht haben, die erste Sendung zusammen zu bauen!

Bis bald


Euer Social-Network Radio Team

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